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Chrööpfelimee-Singen: Ein beliebter Brauch in Zug |
| Kaum sind die närrischen Tage zu Ende, freut man sich bei Jung und Alt auf den Abend des ersten Fastensonntages (auch die Alte Fasnacht). |
| Dann ziehen traditionsgemäss Sängerinnen und Sänger durch die Stadt und bringen jungen Paaren, |
| die sich übers Jahr verlobt oder verheiratet haben oder es bald tun, ein Ständchen. |
| Die Gruppen bringen überall dort ein Ständchen, wo ein Laternchen am Fenster die Anwesenheit |
| eines Paares in der warmen Stube vermuten lässt. |
| So fordern die Gruppen mit neckischen Liedern Wein und Krapfen. |
| Beides wird in einem an einer langen Schnur befestigten Korb vom Fenster auf die Strasse |
| heruntergelassen. Glaubt man nicht genug Krapfen zu bekommen, ruft man |
| "Chrööpfelimee". "Chrööpfelimee". |
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